LEDITION LAMMERHUBERFEP: Best Publisher 2017

LE LOUVRE NU PEINTURES/PAINTINGS

Golden Pixel Award 2010

Jean Galard, Catherine Belanger, Fotografie: Lois Lammerhuber
24 x 32 cm, 192 Seite, 162 Fotos
Englisch/Französisch
Softcover gebunden in einer Box aus schwarzer und bordeauxroter Seide
ISBN: 978-3-901753-09-1, November 2008

LE LOUVRE NU PEINTURES/PAINTINGS

Die Idee zum Buch entstand bei einem Spaziergang durch den Louvre, bei dem sich Catherine Belanger dazu hinreißen ließ, diesen als das größte Bordell der Welt zu bezeichnen. 62 Schlüsselwerke der Malerei von 1490 bis 1863 wurden gemeinsam mit Jean Galard ausgewählt, die die faszinierende Kunst der Darstellung des nackten Körpers zeigen und das Ringen der Künstler um die Akzeptanz des Nackten in der Kunst und in der Gesellschaft illustrieren.

Das fotografische Konzept folgt der Idee, die Nacktheit, Sinnlichkeit und Sexualität in der Malerei aus dem Kontext der künstlerischen Absicht zu lösen und als Modelle im Fotostudio von heute zu begreifen. Die Fotografie bedient sich all dieser "Modelle" und interpretiert sie mit der Formensprache der Mode-, Akt- und Werbefotografie, entkleidet sie ihres Zusammenhangs und liest und sieht sie neu entlang ihrer Körpersprache und der Interaktion, erinnernd an den formalen Zugang von Künstlern wie Richard Avedon, Helmut Newton, Horst P. Horst oder Herb Ritts. Sinnlich und überraschend.

Die Fotografien werden von einem Text begleitet, der diesen Zugang kunsthistorisch und kunstphilosophisch reflektiert.

Das Design des Buches folgt der Überlegung, eine Box zu kreieren, die ein kunstvolles Geheimnis birgt. Außen in schwarze Seide gekleidet, gebunden mit einem Ribb-Band, das an Lingerie-Material erinnert, gibt es nach dem Öffnen den Blick frei auf einen bordeauxroten, seidigen Innenraum, vergleichbar einem Boudoir, um dann das Buch selbst weich und samtig, wie Haut, in der Hand zu halten.

Autoren

Catherine Bélanger

trat 1962 in die Dienste des Musée du Louvre ein und war dort von 1976 bis 2007 für PR und Marketing verantwortlich. Ihre Arbeit für VIP Besucher, Fotoaufnahmen und Filme brachte ihr den Beinamen „Madame Louvre“ ein. Bélanger ist Mitglied im „Club der 100 bedeutendsten Frauen Frankreichs“.

Jean Galard

unterrichtete Ästhetik an der Philosophischen Fakultät der Universität in São Paulo, war Kulturattaché und Direktor der französischen Institute in Casablanca, Istanbul, Mexiko und Amsterdam. 1987 etablierte er im Louvre das Service Culturel, dessen Aufgabe es ist, die kulturellen Schätze des größten Museums der Welt einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. Verfasser zahlreicher Essays über Themen im Louvre.

Lois Lammerhuber

ist Fotograf und Verleger. Er hat mehr als 1000 Reportagen erarbeitet, davon rund 250 für die Zeitschrift GEO. Dazu kommen 80 Bücher und hunderte Magazincover. Er erhielt für seine Fotos zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem dreimal den „Graphis Photo Award“ für die weltweit beste Reportage des Jahres. Seit 1994 ist Lammerhuber Mitglied des Art Directors Club New York.

Im Jahr 2009 gründete er gemeinsam mit seiner Frau Silvia Lammerhuber den Verlag Edition Lammerhuber, der seither mit über 200 Preisen bedacht wurde, unter anderem beim Art Directors Club New York und beim Deutschen Fotobuchpreis. 2013, 2015 und 2017 wurde die Edition Lammerhuber von der Federation of European Photographers (FEP) als bester Fotobuchverlag Europas ausgezeichnet. 

Im Jahr 2014 wurde Lois Lammerhuber das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse verliehen, 2017 das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien, der Anerkennungspreis der Stadtgemeinde Baden für Darstellende Kunst und Medienkunst und das Große Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich.

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