Beschreibung
Den Werken von Dagmar Varady liegt das Sammeln von Bildern, Bildfragmenten und Bildzitaten aus unterschiedlichen Quellen, Medien und Kontexten zugrunde. Diese Sammlung bildet ein Gefüge, innerhalb dessen die Künstlerin durch Interaktion und Transfer zugeschriebene Bedeutungen ebenso mehrschichtig öffnet und verschiebt wie sie digitale Medien und handwerkliche Kunstpraktiken miteinander kreuzt. Wie in einem Laboratorium finden einander fremde Bildelemente zueinander, stellen sich poetische Verwandtschaften ein, werden fluide, veränderliche Bildzustände erzeugt, die sich ihrer Festlegung bis in fiktionale Räume hinein entziehen.
In einem Essay von Cornelia Blume, Kunsthistorikerin und langjährige Kustoden für Plastik am Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) wird neben der wissenschaftlichen Begleitung besonders der konzeptuelle Ansatz der Künstlerin vertieft.






