Dagmar Varady, 1961 in Erfurt geboren, lebt und arbeitet in Halle und Leipzig. Seit den frühen 1990er-Jahren beschäftigt sich die Konzept- und Medienkünstlerin mit den Schnittstellen von Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft. Ihr vielseitiges Schaffen umfasst unter anderem Installationen, Video, Fotografie, Zeichnung und Gobelins.
Ihre Arbeiten wurden bereits in renommierten internationalen Institutionen wie der Neuen Sammlung München, dem Victoria and Albert Museum London und dem Metropolitan Museum of Art in New York gezeigt. Im Jahr 2025 erhielt Varady den Kunstpreis der Stadt Halle.
Das nun erschienene Werkverzeichnis, herausgegeben von der Edition Lammerhuber, dokumentiert erstmals umfassend das künstlerische Schaffen der vergangenen drei Jahrzehnte. Insgesamt 433 Arbeiten sind in dem Werkverzeichnis erfasst. Die Publikation wird durch einen einführenden Text von Cornelia Blume ergänzt.
Für die Edition Lammerhuber war bei der Präsentation Verleger Lois Lammerhuber gemeinsam mit Dagmar Varady anwesend.
Ein Werkverzeichnis ist weit mehr als eine Dokumentation: Es schafft eine wissenschaftliche Grundlage für die Auseinandersetzung mit dem Werk einer Künstlerin, bewahrt kulturelles Erbe und macht ein künstlerisches Lebenswerk auch für kommende Generationen dauerhaft zugänglich.
