LHC Large Hadron Collider

WELTEXKLUSIV! Das Buch über die Weltmaschine.
Mit dem Large Hadron Collider auf den Spuren unseres Universums. Der LHC, der größte Teilchenbeschleuniger der Welt, machte eine der bahnbrechendsten wissenschaftlichen Erkenntnisse möglich: die Entdeckung des Higgs-Teilchens.

Peter Ginter
Rolf-Dieter Heuer
Franzobel

29 × 31 cm
264 Seiten
142 Fotos
Deutsch, Englisch, Französisch
Hardcover, Schuber
ISBN: 978-3-901753-28-2
October 2011

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Autoren

  • Franzobel

    Franzobel ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Schriftsteller und Dramatiker Österreichs. Franzobels Werk wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt wie dem Ingeborg-Bachmann-Preis, [...] mehr

  • Peter Ginter

    Peter Ginter gilt als Spezialist für die optische Vermittlung von High-Tech-attraktionen. Für Magazine wie GEO, National Geographic und STERN hat [...] mehr

  • Rolf-Dieter Heuer

    Rolf-Dieter Heuer wurde 1948 in Boll geboren. Heuer studierte Physik in Stuttgart und Heidelberg. Danach arbeitete er zuerst in der [...] mehr

Details

Large Hadron Collider heißt jene Maschine, die der Wissenschaft den Blick auf den Beginn unseres Universums ermöglichen wird: ein riesiges unterirdisches Experiment der Teilchenphysik, unvorstellbar präzise, komplex und gigantisch groß.

Einer der besten Fotografen der Welt, Peter Ginter, und der mehrfach ausgezeichnete Schriftsteller Franzobel setzen sich gemeinsam mit Rolf-Dieter Heuer, dem Generaldirektor des CERN, mit der größten und komplexesten Maschine auseinander, die Menschen je erdacht haben, der „Weltmaschine“, dem aufregendste wissenschaftliche Abenteuer der Menschheit.

EBEN AUF DIESE WEISE ENTSTEHT DAS WUNDERBARE DES WUNDERS, DASS DAS GEWÖHNLICHE UND DAS AUSSERGEWÖHNLICHE, DAS MÖGLICHE UND DAS UNMÖGLICHE EINS WERDEN Johann Wolfgang von Goethe

Was wissen wir von der Wirklichkeit? Ist nicht alles bloß Fassade? Schöner Schein? Verbergen sich hinter den Kulissen unserer Existenz nicht allerlei Gerüste, Drahtgestelle, Speicherplatten, Atomverbindungen?

Pablo Picasso hat einmal einem Bürger, der ihn fragte, weshalb er so absonderlich male, Menschen mit drei Augen und zwei Nasen darstelle, und ihm dabei, wie zum Beweis der Wirklichkeit, ein Foto seiner Frau unter die Nase rieb, entgegnet, dass er, Picasso, sich doch wundern müsse, wie so ein liebenswerter Herr zu solch einer sonderbaren Frau komme. Klein wie eine Knoblauchzehe, schwarz-weiß, flach wie ein Salatblatt und dann noch ohne Unterleib? Da war der Bürger baff. die Realität ist alles andere als das, was wir mit unserem kleinen Bewusstsein zu fassen kriegen, ein unendliches Universum mit Rändern geht da ebenso schwer hinein wie ein Urknall. Kunst aber will das Bewusstsein erweitern, Raum schaffen für Neues, das in der Wissenschaft gerade erst erforscht wird. Oder, wie Paul Klee einmal gesagt hat: Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar. Für die Wissenschaft – speziell für die Grundlagenforschung – gilt genau dasselbe: Sie geht weit über das Sichtbare hinaus.

Manchmal sind es die Visionen der Wissenschaft, die der Kunst neue Formen eröffnen, dann wieder ist es umgekehrt. Aber in jedem Fall folgen beide, Kunst wie Wissenschaft, ähnlichen Visionen. Beide verlassen die Trampelpfade des Denkens und der Wahrnehmung, um unter Einsatz aller Intention und Kreativität etwas Neues zu erobern. Beide riskieren Irrwege, um Abkürzungen oder Neuland zu entdecken. Beide haben es nicht leicht, weil sie Altbewährtes hinterfragen und Vertrautes auf den Kopf stellen. Aber Kunst und Wissenschaft sind es auch, die die Menschheit vorwärtsbringen.

Das vorliegende Buch versucht den Spagat zwischen beiden Disziplinen. Einerseits will es den Leser für die wunderbare Welt der Teilchenphysik begeistern und ihm den LHC näherbringen, andererseits versteht es sich als Kunstwerk. Es ist sowohl eine fotografische Dokumentation einer der faszinierendsten Maschinen der Welt als auch eine literarische Annäherung an die spannendsten Fragen unserer Zeit. Peter Ginter hat den LHC fünfzehn Jahre lang mit den Mitteln der Fotografie künstlerisch interpretiert und mit seinen Bildern einen beeindruckenden Hymnus auf die Forschung geschaffen. Der Schriftsteller Franzobel hat den LHC in seine Sprache übersetzt, und Barbara Warmbein, Mitarbeiterin der Pressestelle des CERN, hat die Bildlegenden beigesteuert, wie überhaupt gesagt werden muss, dass dieses außerordentliche Projekt erst Dank der Hilfe zahlreicher Mitarbeiter zustande kommen konnte.

Letztlich aber ist dieses einzigartige Buch das, was Sie, verehrter Leser, daraus machen. Möge es Sie inspirieren, faszinieren, amüsieren und einen Urknall in ihnen auslösen. Rolf-Dieter Heuer, Generaldirektor des CERN

Rezensionen

ARD Tagesthemen

„Die Weltmaschine am CERN ist ein Kunstwerk, weil Forscher etwas gewagt haben, was sie mit der Kunst gemeinsam haben: über das Denkbare hinauszudenken.“

News zum Buch

Beschreibung

Large Hadron Collider heißt jene Maschine, die der Wissenschaft den Blick auf den Beginn unseres Universums ermöglichen wird: ein riesiges unterirdisches Experiment der Teilchenphysik, unvorstellbar präzise, komplex und gigantisch groß.

Einer der besten Fotografen der Welt, Peter Ginter, und der mehrfach ausgezeichnete Schriftsteller Franzobel setzen sich gemeinsam mit Rolf-Dieter Heuer, dem Generaldirektor des CERN, mit der größten und komplexesten Maschine auseinander, die Menschen je erdacht haben, der „Weltmaschine“, dem aufregendste wissenschaftliche Abenteuer der Menschheit.

EBEN AUF DIESE WEISE ENTSTEHT DAS WUNDERBARE DES WUNDERS, DASS DAS GEWÖHNLICHE UND DAS AUSSERGEWÖHNLICHE, DAS MÖGLICHE UND DAS UNMÖGLICHE EINS WERDEN Johann Wolfgang von Goethe

Was wissen wir von der Wirklichkeit? Ist nicht alles bloß Fassade? Schöner Schein? Verbergen sich hinter den Kulissen unserer Existenz nicht allerlei Gerüste, Drahtgestelle, Speicherplatten, Atomverbindungen?

Pablo Picasso hat einmal einem Bürger, der ihn fragte, weshalb er so absonderlich male, Menschen mit drei Augen und zwei Nasen darstelle, und ihm dabei, wie zum Beweis der Wirklichkeit, ein Foto seiner Frau unter die Nase rieb, entgegnet, dass er, Picasso, sich doch wundern müsse, wie so ein liebenswerter Herr zu solch einer sonderbaren Frau komme. Klein wie eine Knoblauchzehe, schwarz-weiß, flach wie ein Salatblatt und dann noch ohne Unterleib? Da war der Bürger baff. die Realität ist alles andere als das, was wir mit unserem kleinen Bewusstsein zu fassen kriegen, ein unendliches Universum mit Rändern geht da ebenso schwer hinein wie ein Urknall. Kunst aber will das Bewusstsein erweitern, Raum schaffen für Neues, das in der Wissenschaft gerade erst erforscht wird. Oder, wie Paul Klee einmal gesagt hat: Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar. Für die Wissenschaft – speziell für die Grundlagenforschung – gilt genau dasselbe: Sie geht weit über das Sichtbare hinaus.

Manchmal sind es die Visionen der Wissenschaft, die der Kunst neue Formen eröffnen, dann wieder ist es umgekehrt. Aber in jedem Fall folgen beide, Kunst wie Wissenschaft, ähnlichen Visionen. Beide verlassen die Trampelpfade des Denkens und der Wahrnehmung, um unter Einsatz aller Intention und Kreativität etwas Neues zu erobern. Beide riskieren Irrwege, um Abkürzungen oder Neuland zu entdecken. Beide haben es nicht leicht, weil sie Altbewährtes hinterfragen und Vertrautes auf den Kopf stellen. Aber Kunst und Wissenschaft sind es auch, die die Menschheit vorwärtsbringen.

Das vorliegende Buch versucht den Spagat zwischen beiden Disziplinen. Einerseits will es den Leser für die wunderbare Welt der Teilchenphysik begeistern und ihm den LHC näherbringen, andererseits versteht es sich als Kunstwerk. Es ist sowohl eine fotografische Dokumentation einer der faszinierendsten Maschinen der Welt als auch eine literarische Annäherung an die spannendsten Fragen unserer Zeit. Peter Ginter hat den LHC fünfzehn Jahre lang mit den Mitteln der Fotografie künstlerisch interpretiert und mit seinen Bildern einen beeindruckenden Hymnus auf die Forschung geschaffen. Der Schriftsteller Franzobel hat den LHC in seine Sprache übersetzt, und Barbara Warmbein, Mitarbeiterin der Pressestelle des CERN, hat die Bildlegenden beigesteuert, wie überhaupt gesagt werden muss, dass dieses außerordentliche Projekt erst Dank der Hilfe zahlreicher Mitarbeiter zustande kommen konnte.

Letztlich aber ist dieses einzigartige Buch das, was Sie, verehrter Leser, daraus machen. Möge es Sie inspirieren, faszinieren, amüsieren und einen Urknall in ihnen auslösen. Rolf-Dieter Heuer, Generaldirektor des CERN

Zusätzliche Information

Gewicht3.1 kg / 6.83 lbs
Buchautor

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