LEDITION LAMMERHUBERPhotography Book Publisher of the Year

EIN GARTEN FÜR DAS 21. JAHRHUNDERT

Deutscher Gartenbuchpreis 2013 - 2.Platz: Kategorie Bester Bildband
Golden Pixel Award 2012
International Photography Awards Honorable Mention 2012

Georg Grabherr, Traudl Grabherr
Lois Lammerhuber
24 x 32 cm
368 Seiten
304 großformatige Fotos 

Deutsch, Englisch
Hardcover
ISBN 978-3-901753-67-1  

Erscheint am 23. März 2015

EIN GARTEN FÜR DAS 21. JAHRHUNDERT

„Superlativen reichen für dieses Buch, für diesen Garten nicht aus! – Blättern, staunen genießen. Und dann noch einmal von vorne. Und noch einmal …“,  Claudia Hresc-Saxers, Buchhändlerin in Klagenfurt.

„Willst Du ein Schiff bauen, so lehre deinen Leuten die Sehnsucht nach dem Meer“, sagt eine chinesische Weisheit. Genau das will dieses Buch: Sehnsucht pflanzen, Sehnsucht nach dem Schönen, dem Harmonischen, nach Freude an Erkenntnis durch Kenntnis. Bewusstes Akzeptieren und Nutzen des „Wilden“, des Spontanen, Zwiesprache-Halten und wissende Gestaltung. „In Blumen ertrinken, Blumenfülle bis auf Augenhöhe und darüber hinaus und die Überwindung des allgegenwärtigen Grüns“ sind die wesentlichen Leitmotive von Georg Grabherrs Garten, der Modell ist für den Garten der Zukunft, dem Garten für das 21. Jahrhundert. Oder wie es die Journalistin, Veronika Schubert, beschreibt: „Sein Garten in Königstetten entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem ökologischen Kleinod. Hier finden wir die Natur im Garten Idee wie aus dem Lehrbuch umgesetzt – verwegen und gleichzeitig in ungewöhnlicher Schönheit“. Nicht die großen berühmten Parks und Schaugärten sind es, um die es hier geht, sondern um einen ganz besonderen Hausgarten und um die Frage: Können die abertausenden privaten Gärten zum Erhalt der Biodiversität beitragen? Sind sie Archen für die Rettung gefährdeter Arten? „Das Buch ist sehr persönlich, für mich ist es zugleich Freude und Erlösung von den manchmal allzu engen Zwängen der Wissenschaft. Es ist ein Buch zum Naschen“, sagt Georg Grabherr. Die Fotografien entstanden über alle Jahreszeiten im Rhythmus der Natur und geben die Fülle, die Philosophie und Einzigartigkeit dieses Gartens in einfühlsamen und gleichzeitig gewaltigen Bildern wieder.

Autoren

Georg Grabherr

wurde am 30. April 1946 in Bregenz geboren. Sein Naturinteresse erwachte früh und erfuhr Förderung durch die Familie, besonders aber im Internat während der Ausbildung zum Volksschullehrer. Es folgte das Studium der Biologie und Erdwissenschaften an der Universität Innsbruck, das Grabherr mit der Promotion summa cum laude abschloss. In Innsbruck leistete er Pionierarbeit zur Dynamik alpiner Ökosysteme und Kenntnis alpiner Vegetationstypen. Er wies als Erster auf die große Bedeutung der Klonalität alpiner Urwiesen und deren hohes Alter hin. Die Folgen des Klimawandels an den alpinen Kältegrenzen sind bis heute ein wesentliches Thema für ihn. Das von ihm initiierte und geleitete Projekt GLORIA zählt zu den führenden Monitoringprojekten. Mit Studien über die Natürlichkeit der österreichischen Wälder und dem ersten vollständigen Gebirgsinventar schutzwürdiger Biotope wurde Grabherr zum international gefragten Experten. Grabherr versteht es, die Position eines Top-Wissenschaftlers mit der praktischen Naturschutzarbeit zu verbinden. Dafür erhielt Georg Grabherr im Jahr 2011 den Österreichischen Naturschutzpreis. 2013 wurde er vom Club der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten zum Österreichischen Wissenschaftler des Jahres 2012 gewählt. 2013 erhielt er den Vorarlberger Wissenschaftspreis sowie das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse.

Lois Lammerhuber

ist Fotograf und Verleger. 1984 beginnt die enge Zusammenarbeit mit der Zeitschrift GEO, die bis heute andauert und seine Auffassung von Fotografie massiv prägt. Seine Fotos werden in hunderten Büchern und Magazinen publiziert und mit internationalen Auszeichnungen prämiert. Unter anderem erhält er dreimal den „Graphis Photo Award“ für die weltweit beste Reportage des Jahres. Seit 1994 ist er Mitglied des Art Directors Club New York. 2014 erhielt er das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse. 

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