LEDITION LAMMERHUBERPhotography Book Publisher of the Year

Bis zum Horizontneu

Emil Gataullin
Peter-Matthias Gaede
17 x 23,5 cm
256 Seiten, 129 Fotos

Deutsch, Englisch, Russisch
Hardcover, Leinen gebunden,
French-Fold-Schutzumschlag
ISBN 978-3-903101-16-6
Oktober 2016

Bis zum Horizont

Er sieht, was andere übersehen würden. Er zaubert mit dem Nichts. Er schafft es, auch aus banalsten Alltagsszenen Bilder von besonderer Magie zu machen. Der russische Fotograf Emil Gataullin, im Westen noch weithin unbekannt, ist ein Meister der poetischen Schwarz-Weiß-Fotografie, einer Fotografie, die an Henri Cartier-Bresson denken lässt. Sein Thema: das russische Dorf, das Leben fernab der großen Entscheidungen und Sensationen. Gataullins Werk ist zugleich Dokumentation wie fotografisches Gedicht, es tanzt auf dem Grat zwischen bewusster Kargheit und Zurückhaltung und zärtlicher Komposition. Gataullins Bilder sind weder verklärend noch zynisch. Sie sind eine Liebeserklärung an ein Russland, das jenseits von Moskau beginnt. Sie schreiben dem Betrachter nichts vor – und sind gerade deshalb so geheimnisvoll. Begleitet wird diese Zauberwelt des russischen Landlebens von einem nicht minder poetischen Text aus der Feder von Peter-Matthias Gaede, dem langjährigen Chefredakteur von GEO. Bis zum Horizont gewann den Alfred Fried Photography Award 2014. 

AUSSTELLUNG
„Bis zum Horizont” von Emil Gataullin
10. November - 15. Januar 2017
GAF – Galerie für Fotografie in Hannover

Autoren

Emil Gataullin

ist ein russischer Monumental- und Freskomaler. Er studierte am V. Surikov Moscow State Academy Art Institue. Kurz nach der Jahrtausendwende begann er, sich für Fotografie zu interessieren, und fand im Fotografietheoretiker Alexander Lapin seinen Lehrer und Mentor. Seine Liebe gehört der Schwarz-Weiß-Fotografie mit zunehmend häufigeren Ausflügen zur Farbe. Emil Gataullin ist 44 Jahre alt und lebt in Korolyov bei Moskau.

Peter-Matthias Gaede

studierte Sozialwissenschaften in Göttingen und absolvierte die Henri-Nannen-Journalistenschule. Nach drei Jahren bei der Frankfurter Rundschau wechselte er 1983 als Reporter zum Magazin GEO und war von 1994 bis 2014 dessen Chefredakteur, außerdem Chefredakteur, später Herausgeber von GEO WISSEN, GEOlino, den GEO Specials und weiterer Ableger von GEO. Gaede wurde unter anderem mit dem Reinhard-Wolff-Förderpreis und dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet. Er ist Mitglied im Stiftungsrat der Körber-Stiftung, im Kuratorium von Reporter ohne Grenzen und der Akademie für Publizistik sowie seit 2014 im Vorstand von UNICEF Deutschland.